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Sommerfahrt nach Deutschland 2011
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Am Mittwoch, 27. Juli
fuhren wir bei schönem Wetter mit unserem Hymer 680, bei
148 809 km von zu hause ab.
Schwester und Schwager trafen wir in Eichgraben, die gerade eine Ausstellung
besuchten und gingen mit ihnen zum Beginn unserer Reise ins Landgasthof Friedrich
Knödler
Hauptstraße 78, 3032 Eichgraben, essen.
Dann fuhren wir über Neulengbach - Herzogenburg - Krems - Spitz - Ybbs
- St. Nikolei - bis Waldhausen auf dem Stellplatz neben dem See. Hier verbrachten
wir unsere erste Nacht.

Donnerstag, 28. Juli
Nach dem Hartmut mit seinem E- Fahrrad und ich einen Rundgang um den See gemacht hatten fuhren wir weiter
Königswiesen - St. Leonhardt - Freistadt - Kefermarkt - Alberndorf - Gallneukirchen - Linz - Alkoven -
Weiter Griesskirchen - Haag im Hausruck - Frankenburg - Frankenmarkt - Neumarkt/ Wallersee,
zur Hartmut´s Schwester nach Seekirchen am Wallersee.
Nach einem Gewitter machten mit ihr einen Spaziergang in der Siedlung.
Freitag, 29. Juli
Nach dem Frühstück gings weiter Richtung Deutschland, den Grenzübergang
der
Salzach bei Laufen nach Oberndorf.
Waging - Traun Reut - Wasserburg - Hohenlinden - Erding - Dachau
- Sulzemoos.
Hier ist der größte Händler der Womos und Wohnwagen von Deutschland.
Dort schliefen wir, sowie schon Jahre davor.

N 48° 16`57" E 11° 15`44".
Samstag, 30. Juli
Hartmut machte noch seinen Morgensport mit dem Rad.
Weiter gings NW ca. 26 km bis Friedberg, ein wunderschöner ruhiger Stellplatz
neben einer Wallfahrtskirche und Friedhof.

N 48° 21`27" E 10°59`28".
Wir wollten zu einem Stellplatz in Augsburg um die Stadt zu
besichtigen. Mit unguten Gefühl fuhren wir zu dem angegeben Platz (ohne
Umwelt-Plankette) doch dieser war sehr voll, so dass wir uns wieder aus der
Stadt schlichen.
Weiter ging es nach dem Süden, nach Königsbrunn, ein offizieller kostenloser
Stellplatz neben einer Therme- Eintritt in Bad für 2 Stunden 12,50 Euro.

N 48° 16`20" E 10° 53`2".
Hartmut machte seine Runde und ich spazierte in die Stadt und besichtigte diese.
Sonntag, 31. Juli
Nachdem wir beide unsere Morgenwanderungen machten gings weiter nach _Landsberg_am_Lech

Wir blieben vor dem Freibad stehen, sonst gab es für unser leider keinen Stellplatz.

Die Innenstadt, mit dem Marktplatz ist sehenswert.
Hintermühle (Suiter- oder Maiermühle) westlich des
Bachs.
Das 1933 nach einem Brand neu errichtete Mühlengebäude wurde 2004
durch den Architekten Wolf-Eckart Lüps in bewusst moderner Formensprache
zu Wohnzwecken mit sechs Loftwohnungen umgebaut. Beachtenswert ist das große
freigelegte Mühlrad an der Ostseite.
Die nächste Station war Kaufbeuren.
Wir hatten einen schönen Parkplatz gefunden, von wo wir uns die Stadt besichtigten.

In diesem Hause ist Ludwig Ganghofer geboren.

Dreifaltigkeitskirche in Kaufbeuren

Der Blick vom Klosterberg und der oberen Stadtmauer mit Sicht über die Stadt.

Das ist der Fünfknopfturm, Wahrzeichen der Stadt vom Jahre 1420. Im 6. Stock wohnte der Türmer, der bei Feuer die Glocke läutete.
Weiter über Ottobeuren, liegt etwa zehn Kilometer südöstlich von Memmingen entfernt in der Region Donau-Iller.(der Geburtsort von Sebastian Kneipp).
Wollten uns hier auf einen offiziellen Stellplatz neben Sportplätzen
stellen, war zu voll.
N 47° 56`55" E 10° 17`48".
So entschlossen wir noch das Stück nach Memmingen auf den Stellplatz fahren.
Einen Tag Pause machten wir hier, das Wetter war schön angenehm warm.

N 47° 59`43" E 10° 10`57" Hier ist alles V+ E, die Mistkübel etwas klein


Das Rathaus von Memmingen, mit seinen Blumen geschmückten Fenstern und den Arkaden.

wohin man schaut, sieht man immer wieder ein Stadttor oder eine Stadtmauer.
Dienstag, 02. August
Weiters über Günz - Pfarrhausen - Thannhausen -

Wallfahrtskirche von /Maria_Vesperbild
Mickhausen - Königsbrunn - Friedberg - Odelshausen .
Der Stellplatz in Markt Inderdorf bei einem Wohnmobilhändler
wurde aufgelassen.
Hartmut kaufte dort eine 11 kg Gasflasche für 19,90.- also entschlossen
wir uns nochmals nach Sulzemoos zu fahren um dort zu übernachten.
Der Tag war wunderschön, aber sehr heiss.
Mittwoch, 03.August
In der Nacht war es schrecklich heiss, dass wir alle Fenster offen ließen. Leider war es sehr laut von der nahe gelegenen Autobahn.
Weiter über Freising - Landshut/Lech - Vilsburg - nach
Massing / Rottal.
Hier besorgte ich bei dem Haus der "Berta Hummel" kleine Geschenke.

Dann ging es auf den Stellplatz vor dem .Freilichtmuseum. in Massing.
N 48°23`43" E 12° 36`2".
Da ich das Museum vom vorigen Jahr schon kannte und am Nachmittag ein starkes
Gewitter kam, blieben wir beim Womo.
Donnerstag, 04. August
Es hat die ganze Nacht durchgeregnet und es regnete noch immer.
Nach dem Frühstück ging es zu unseren TÜV Termin unseres Wohnmobiles
nach Eggenfelden.
Wir wurden gleich drangenommen. Ein Meister schaute das Mobil an, alles OK,
aber die TÜV Prüferin
kam erst um 13:30.
Somit hatte Hartmut den Entschluß gefasst die Verwandten in Norddeutschland
zu besuchen.
Ab gehts nach dem Norden - Straubing - Autobahn Richtung Regensburg.
Leider mußten wir von der Autobahn abfahren, denn es gab plötzlich ein Stau.

So sahen wir die "Walhalla"
und fuhren über 1 Stunde "stop and go" durch Regensburg.
Dann weiter auf der Landesstraße bis zum Stellplatz Schwandorf/ an der Naab
N 49° 19`54" E 12° 6`5"

Ich machte noch einen schönen Spaziergang.

Ein Mühlenrad, dass ein Tischler wieder hergestellt hat, dass jetzt elektrisch
angestrieben wird.
Freitag, 05. August
Als wir zeitig am Morgen weiter fuhren war zuerst starker Nebel und dann starker Regen.
Weiters bis Amberg zu einem Wohnmobilstellplatz in der Gasfabrikstraße
neben der Feuerwache
Der Platz wird von Mitgliedern des Wohnmobilclubs Oberpfalz (WCO) betreut.
N: 49°2629 E 11°5144"

In einigen Minuten erreichten wir die Altstadt


Heute ist Markttag

Amberg eine Stadt mit vielen Mauern und Kirchen
Weiter Bayreuth- Kulbach - Kronach - Ludwigsstadl - Saalfeld
- Rudolfstadt - zum nächsten Stellplatz nach Bad Berka.
Die kleine Altstadt wurde liebevoll hergerichtet, der Stellplatz ist zugleich
ein Parkplatz, daneben ein Sportplatz.

N 50° 53`59" E 11° 17`5".


Die Stadt hat ihre Berühmtheit erlangt durch das alte Kurbad,
mit dem Goethebrunnen, wo Wolgang Goethe einige Tage verbrachte.
Durch den Kurpark geht ein wunderschöner Weg bis hinauf zu einem Aussichtsturm.
Samstag, 06.August
Weiter über Weinmar - immer die 85 Straße Richtung Norden, durch
das Naturschutzgebiet von Kyffhäuser und den Harz, die Straße war
sehr kurvenreich und bergig, bis 600 Höhenmeter
Harzerode - Gernerode -bis Quedlingburg.
Diesmal versuchten wir es zuerst bei dem Stellplatz der Fischteiche, der Platz
liegt neben der Stadtmauer, aber an der Hauptstraße.
So fuhren wir zu unseren gewohnten Platz neben der Altstadt.
Er ist immer gut besucht.
Es war ein schöner Tag und eine sehr warme und ruhige Nacht.
N 51°47`1" E 11°7`46".

Quedlinburg der Schloßberg

Leider waren samstags Nachmittag alle Geschäfte geschlossen, außer Cafe`s und Eislokale..
Sonntag, 07. August
Hartmut machte in der früh eine kleine Tour mit seinem Rad durch die Stadt
und brachte frische Semmeln mit.
Auch sonntags fing es an zu regenen und wir fuhren in Richtung Norden weiter
-
Halberstadt - Oschersleben - Hackenstedt - Gardelegen - Havelberg -

zum Stellplatz an der Havel nach Abbendorf.
N 52° 53`47" E 11° 54`36".
Kein einladender Platz, aber im hinteren Hof gab es eine Wiese zum Stehen. Es
kommen viele Radler vorbei, die hier ihre Nacht verbringen.
Montag, 08.August
Als wir am Morgen aufwachten, waren rund um uns lauter Zelte, so fuhren wir ohne Frühstück ab, um die armen Biker nicht zu wecken.

Einige Kilometer weiter war ein kleiner Parpkplatz.

Hier ist der Zusammenfluss von Elbe und Havel bei Gneysdorf. und ein Naturschutzgebiet.
Dann weiter über Rühstädt, das ist eine berühmte Storchenstadt, wo wir schon einmal ein Fest besuchten.

Rühstädt mit Kur und Wellnesshotel im Narurpark
weiter Wittenberge - Perleberg - Ludwigslust - Schwerin - Gadebusch - Schöneberg - bis
nach Lübeck.

Mit unserem Mobil stehen wir, so wie immer vor dem Haus des Cousin.
Dienstag, 09.August
Nach dem gemeinsamen Frühstück fuhren wir weiter Richtung Norden. Das nächste Ziel der Stellplatz in Kappeln.

N 54° 39`25" E 9° 56`41". Hier wird seit Jahren der TV Film
vom Landarzt gedreht.

Diese schöne evangelische Kirche, mit den Balustraden steht in Kappeln.

Hier gibt es eine interessante Brücke an der Schlei diese wird mehrmals am Tag angehoben, wenn Schiffe mit hohen Mast kommen. Da muß der Autoverkehr warten.
Mittwoch, 10. August
Hartmut`s liebste Cousine Hannelore ist Anfang Februar in Klein Jörl gestorben
Ein Marmorstein mit Blumen, die letzte Erinnerung an sie.
Abends zum Witwer Heinz.
Der Wettergott meint es mit uns nicht gut. Es hat den ganzen Tag geschüttet.
Donnerstag, 11. August
Da Heinz wieder oder noch arbeiten geht, um nicht alleine zu hause zu bleiben,
fuhren wir am Morgen weiter.
Wir beschlossen eine schöne Tour zu machen, leider immer bei Regen oder
Nieselregen, zur Nordsee.

Auf einen Parkplatz nahe Reußenköge ließen wir das Womo stehen
und maschierten auf den Damm, mit Blick zur Nordsee.

Schon die Anreise zur Hallig Nordstrandischmoor ist ein kleinesAbenteuer.
Mit der Lore geht es mitten durch den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches
Wattenmeer.
Sie fahren automatisch über einen Deich und erleben jetzt ca. 3 km die
außergewöhnliche Landschaft des Beltringharderkoogs.
Leider regnet es schon wieder und die Fahrt geht weiter entlang des Dammes. Viele Schafe weiden hier.
Südlich von Husum, wird ein offizieller Stellplatz angeboten, bei einem
Bauernhof. Der Besitzer meinte aber, bei schlechtem Wetter macht wir ihm seine
Wiesen kaputt.
N 54°23`44,9" E 8°45`41,0".
So mußten wir uns einen neuen Stellplatz suchen und fanden
einen in
Garding - Sandwehle in Schleswig Holstein. Ein großen Parkplatz für
uns alleine am Rande des Ortes.
N 54.33197° E 8.77982°
Freitag, 12. August
Die Nacht war sehr ruhig. Als wir weiter fuhren begann es schon wieder zu regnen. Welt - Vollwerk - Eider Sperre
Wesselbeuren - Heide, hier fuhren wir zum offiziellen Stellplatz
und machten Entsorgung und holten Wasser für 1 Euro.
Ein schöner Platz, da stehen die Wohnmilie sternförmig im Kreis.
N 54° 12`7,9" E 9°6`45,0".
Heide liegt im Kreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein


Wir fuhren noch auf den riesigen Parkplatz mitten im Ort, 1
Stunde 50 Cent. Ich besichtigte bei Sprühregen ein wenig die Stadt.
Über die Autobahn Richtung SO bis Hadenfeld und besuchten den Wohnmobil-Wagenhändler
in Hohenaspe- fanden aber nichts Interessantes.
weiter Bad Bramstedt - Bad Segeberg - Bad Oldesloe bis zum offiziellen Stellplatz in Reinsfeld/ Holstein.

Ein schön hergerichteter Platz mit WC und V + E, N 53.82984° E 10.48359°. Reinfeld_-Herrensee, da wird jedes Jahr der See von Karpfen leer gefischt.
Hier gibt es noch einige kleiner Seen die bewandert werden wollen.

Bei meinen Rundgang entdeckte ich diese Schild, wo jetzt eine Schule steht.
Samstag, 13. August
Nach herrlicher Nacht und Frühstück, rief Hartmut
seinen Cousin an und meinte wir kommen in der nächsten Stunde.
"Wenn die hungrigen Wiener kommen , wird man ordentlich mit dem Essen verwöhnt.".
Lübeck_Altstadt
hatten wir schon einige Male angesehen
Am Nachmittag fuhr Hartmut mit dem Cousin mit dem Fahrrad eine große Runde
um den See, wir Frauen wanderten zwei Stunden durch Lübeck.
Sonntag, 14. August

Natürlich mußten wir noch gemeinsam frühstücken, aber dann gings los. Auf Wiedersehen, und vielen Dank für alles.
Heute gehts ein Stück näher der Heimat.
Schwerin - Goldberg - Plau -wollten zum Stellplatz in Freyenstein,

Leider stimmte etwas nicht mit unserem GPS und wir rummpelten auf einer gepflasterten Straße dahin.
Wir gaben es auf, und fuhren bis Kyritz.

In Kyritz an der Knatter fanden wir einen Parkplatz, bez. Stellplatz, gegenüber der Altstadt.
N 52° 56`25" E 12°24`1". keine Entsorgung.


Ich besuchte die Innenstadt, die nach der Wende ab dem Jahre 1990 restauriert wurde.


Das ist die evangelische Pfarrlirche St. Marien in Kyritz an der Knatter
Leider konnte ich die Stadt nicht weiter besichtigen, denn es begann schon wieder zu regnen.
Montag, 15. August
Weiter von Kyritz - Rathernow - Premnitz - Brandenburg - Belzig - Wittenberg
Nun sind wir in der alten Lutherstadt_Wittenberg
Wir stehen auf einen offiziellem Stellplatz etwas ausserhalb der Stadt.

In den meisten Städten ist die Fußgängerzone mit Pflasterkopfsteinen belegt.

Dieser Spruch war an der Türe der Kirche.
In diesem Gotteshause soll es geschehen, daß unser Herr selbst mit uns rede durch sein heiliges Wort
und wir wiederum mit ihm reden durch Gebet und Lobgesang (Luther)

Marktplatz mit der Marienkirche ........................................................................................Rathaus

Der Eingang zur lutherischen Universität, mit einem sehenswerten Innenhof.

Blick von der Fußgängerzone
Dann entschlossen das nächste Stück in Richtung Süden auf der Autobahn zurück zu legen - über Dessau - Leipzig.
Wir wollten schneller voran kommen und fuhren auf der Autobahn, doch das war nicht das richtige, stopp and go und dann pssierte es...............
Plötzlich zeigte das Display an, dass 2 Liter Öl fehlen,ein LKW machte Hartmut aufmerksam, dass er Öl verlor
Wir fuhren sofort von der Autobahn ab, zum nächsten Parkplatz - IKEA . Wir verständigten den deutschen Automobilclub ADAC.

Wir bekleckerten die Abfahrt und Einfahrt zum Parkplatz. So mußte die Polizei und die Feuerwehr kommen, es mußte alles vom Öl gesäubert werden.
Nach 3 Stunden war es dann endlich soweit, dass wir dann endlich

vom ADAC in die nächste LKW Werkstätte nach Wiedemar in der Nähe von Leipzig gebracht wurden
Bei 151 915km hatten wir einen kapitalen Motorschaden!!!!!.
Bei der Fa. Kühne in Wiedemar wird ein Tauschmotor eingebaut.
Fortsetzung folgt