Herbstreise Italien, Slowenien, Kroatien und Österreich
September 2009
Nachdem wir uns von Christine verabschiedet haben und uns mit Gitte und Klaus in Grado treffen wollen, machten wir uns auf den Weg dort hin.
Auf dem schnellsten Weg zur Autobahn Marburg- über Laibach- Triest- Monfalcone- Grado Abfahrt nach Friuli- Venezia Giulia zum
N 45,77547° E 13,36868°
,

Von der Steiermark - langer Weg - endlich haben wir unser Ziel erreicht und unsere Freunde Gitte und Klaus am Campingplatz angetroffen.

Poseidon direkt aus dem Wasser, oder?

Nächsten Tag besichtigten wir die Kathetrale, die Altstadt und die Ausgrabungen von


und Treffen uns dann der Strand von Grado, wo man nur in der Nachsaison stehen darf.

An so einen schönen Herbsttag sind Hartmut, Klaus und Gitte unheimlich durstig!!!

Der Weg zur Altstadt. -----------------------------------------------------Sind wir noch richtig!!!


Besichtigung einer der vielen Kirchen.

Mit Gitte besuchte ich ausgestellte Ausgrabungen.

Die Männer sitzen erschöpft davor!!!
Da das Wetter hier schlechter wurde, entschlossen wir gemeinsam nach Istrien zu fahren.

Unterwegs hatte es furchtbar geschüttet. Weiter Triest - Grenze Slowenien/ Kroatien - Süden von Istrien. Wir stehen nördlich von Umag, neben einem Leuchtturm.
Hier ist das Wetter etwas besser. Ausgewählt der Campingplatz Pineta im Hafen von Savudrija.
N 45.48846° E 13.4917°

Der Regen hat nachgelassen, aber zum Spaziergang, nimmt man doch den Regenschirm mit.

Was man alles erleben kann. Ein schweitzer Mobilfahrer wäre beinahe im Meer gerutscht, ein Traktor mußte ihn in letzter Sekunde herrausziehen..
Eine Besonderheit dieser Gegend ist, dass hier die Fischerboote, (die aus einer Holzkonstruktion) übers Meer hängen,
weil die Fischer ihre ihre Boote vor stürmischen Wetter und hohen Wellengang schützen wollen.

Die Welt ist klein, überall trifft man liebe Freunde.
Gitte und Klaus bleiben noch einige Tage auf dem Campingplatz, doch wir wollen weiter in den Süden.
Entlang des Strandes in den Süden bis Montenegro, ev. weiter durch Albanien.

Diese Autostraßenkonstruktion bei Rijeka ist gigantisch.

Wir hatten uns einen schönen Stellplatz in Senji ausgesucht. Die Burg besichtigt.


Hatten von oben einen herrlichen Blick zum Meer.
Nur leider am nächsten Morgen kam ein Bediensteter der Gemeinde Senji und meinte, hier ist das Schlafen verboten und wir mußten für die Nacht 83 Euro bezahlen.
Eigentlich stehen wir auf einen offiziellen Stellplatz, aber wir haben erfahren, dass in ganz Kroatien frei stehen verboten ist.
Na guat dann net!!
Auf diese Art und Weise wollen wir aber nicht in Kroatien bleiben, sondern machten kehrt und ab wieder in Richtung Westen.
Eines der alt österreichsichen Gebäude von Rijeka

Zurück bis nach Grado, dort schliefen wir auf einen Stellplatz in der Nähe des Strandes.

Was heisst traurig sein, unsere Heimat ist soooooooo schön. Durch die karnischen Alpen und über den Plöckenpass bis Glanz.
Wir stehen auf dem Campingplatz in Irschen.
http://www.camping-ponderosa.de/

Am nächsten Tag machte ich eine Wanderung hinauf nach Irschen und besuchte auch den Friedhof.

und die "Muh" gehört dazu.
Weiter gefahren über Dellach, dann Gitschtal, Hermagor, nach Untervellach
Besuch des bekannten Schluga Campingplatzes in der Nähe des Presseggersee

Campinplatz Schluga mit halb gedeckten Pool.
N 46.63144° E 13.3962°
Das soll der bestausgestattene Campinplatz von Österreich sein. Uns ist er für diese Zeit zu voll mit Dauercampern.
Weiter über den Pressegger See - Arnoldstein - Villach - bis Rosegg

Schloss Rosegg mit Besichtigung der Innenräume

Der schön angelegte Schloßgarten und daneben ein Irrgarten, den ich natürlich durchgangen, manchmal auch verirrt habe.

Diese nette kleine Kapelle steht in der Nähe des Tierparkes, wäre aber auch ein Stellplatz zum Schlafen
N 46°35.204` E 14°01.608`
Weiter gings noch bis Ferlach. Hier übernachten wir auf dem Messeparkplatz, der als Stellplatz angeführt ist.
mit V+E, N 46°31.580` E 14°17.850`
Über Klagenfurt wollen wir endlich einmal auf die Burg Hochosterwitz.

Vom Parkplatz aus ging es zum Aufzug hinauf zu Burg.

Die Burg ist seit 1471 in Familienbesitz von Georg Khevenhüller, der im Jahre 1571 ein Gelübte abgab, die Burg nie aus der Hand seiner Familie zu geben, das ist bis zum heutigen Tag so geblieben.

Der Innenhof- -------------Klostergarten

Abstieg von der Burg,

Letztes Burgtor.
Weiter gings nach Norden bis nach Hüttenberg.

Heinrich Harrer wurde hier geboren und auch begraben.


Lebenswerk von Heinrich Harrer

Wir stehen auf einen riesigen Parkplatz vor zwei Bergwerksstollen in Hüttenberg,
wo der eine Stollen 1926 und der andere 1978 zuletzt eingefahren wurde.
N 46°55.968` E 14°33.075`
Ein freundlicher Herr aus Hüttenberg sagte mir, dass man nach Knappenberg zu dem Stollen auch mit dem Womo hinauf fahren kann.
So fuhren wir am nächsten Morgen die steile Straße hinauf, bis zu einen Parkplatz.

Der Hase sah uns zutraulich neben unserem Parkplatz in Knappenberg an, man konnte ihn sogar streicheln .

Bergwerksmuseum mit Eingang in den Stollen und mit diesen Waggons wurde bis 1978 eingefahren und Erz gewonnen.

Bis zum Beginn der Führung in den Stollen, besichtigten wir noch das Bergwerksmuseum.
So viele wunderschöne verschiedenen Mineralienarten sind ausgestellt. Hier ist der drittgrößte Mineralienfundort der Welt.

Für uns Beide wurde extra ein Führer angefordert, denn wir waren die einzigen Besucher.

Bis zu seiner Pension war der Führer aktiver Knappe und erzählte uns von seinem harten Leben Untertag.

Wasserversorgung für die Knappen.
Weiter gings übers Klippitztörl - St. Leonhard im Lavanttal - über die Packer Bundesstraße - nach Edelschrott

zum Freizeitzentrum Piberstein.
Hat für alle etwas zu bieten, fast jede Sportart kann man ausüben, Kinderspielplatz, Riesenrutsche, Restaurant, usw.
Dies alles wurde im Bereich des sogenannten Sebastianiteich errichtet.
Es handelt sich dabei um einen bereits 1976 aufgelassenen Bergbau.
Von Piberstein gings nach Piber

Beim Schloss Piber, das vormals ein Kloster des Stiftes St. Lambrecht war, wurde 1798 ein Gestüt zur Zucht von militärischen Pferden eingerichtet.
Zur Lipizzanerführung kam ich zu spät, die wäre zwischen 11 und 15 Uhr.

Sommerquartier der Lipizzaner in Piber
Der Wagenpark, und unser heutige Schlafplatz der Parkplatz beim Pibergestüt.
N 47.07748° E 15.10146°
Am Morgen weiter und der nächste Ort war schon Bärnbach.
In Bärnbach mußten wir unbedingt stehen bleiben, denn Hundertwasser hat hier die St. Barbara Kirche neu gestaltet,
und mit der Gestaltung von 12 Toren, die für alle großen Weltreligionen, der Toleranz und der Gemeinsamkeit, die den Ort zu einer Berühmtheit gemacht hat.
Von Bärnbach- Gschnaid - Mühlbachgraben - Friesach - Graz
Da bei uns das Ende unserer Reise erreicht ist, riefen wir bei Gitte und Klaus an. Wir besuchten sie und erzählten von unserer Reise
und tauschten die Fotospeicherkarten aus, dann nach dem Plauderstündchen in Richtung Norden
über Frohnleiten - Bruck/Mur - Leoben - 6x Semmeringtunneln - Neunkirchen- Wr. Neustadt nach Perchtoldsdorf.