Sizilien 2009 von 11. Feber - 4. März
Mit unserem Hymer S 670 machen wir wieder einmal eine Reise in den Süden,
diesmal mit Sonja und Franz.
Über die Südautobahn in Richtung Kärnten mußten wir wegen eines Verkehrunfalles bei Wolfsberg von der Autobahn ab.
So lernten wir auch Wolfsberg einmal kennen.
Auf der Raststelle am Wörthersee treffen wir uns mit Sonja und Franz, die mit uns diese Reise machen werden.
Als diese Beiden bei der Raststelle ankamen, war Franz ganz aufgelöst, denn beide Lichter von seinem Motorradträger funktionierte nicht.
Er meint so kann er die nicht Reise machen. Hartmut hat alles zerlegt, aber es war keine Fehler zu finden.
So rief Franz die Fa.Pfaff in Obergraferndorf an, die meinten, er könnte ruhig die Reise so machen.
Abfahrt vom Wöthersee über Villach, Thörl Maglan, durch das Kanaltal, bis nach Spilimbergo, wo wir auch unsere erste Nacht verbracht haben.
Unser altbekannte Stellplatz in Spilimbergo-------------------------Erleichtert, dass die Fahrt zu Ende ist.
Mit Franz wird der morgige Tag besprochen.--------------------Sonja macht sich fertig für den Abend Spaziergang.
Nach kalter Nacht, ganz klare Sicht zu den Bergen.

Besichtigung der Altstadt.

Unsere Ausrüstung, 2 GPS und walky- talky
Nun gehts im schnellen Schritten in den warmen Süden.

Über Ceggia - zum Strand Rosina Mare dort standen wir am
Strand zur Mittagspause,
wir hatten hier schon einige Male geschlafen, geht aber nur in der Nebensaison.
So gings weiter immer südwärts bis zum Stellplatz Classe
Ein gemeinsamer Besuch der Kathetrale.
Leider ist das Wetter noch nicht viel wärmer geworden. Hier an dem Stellplatz mit V+E ist unsere 2. Nacht.
In der Früh waren unsere Womo angezuckert, der Wind war sehr kalt.
Einmal muss es doch wärmer werden, also weiter über die Autostrada in den Süden.
In Marina die .Chieutii fanden wir einen Platz
Leider mußten wir uns etwas weiter vom Strand entfernt aufstellen, der Sturm peitsche die Wellen so hoch ,dass das Wasser an den Strand hoch lief.
Am 14. Feber Abfahrt bei starkem Schneefall und + 3Grad, über Gargano, Taranto bis Sibari,
So hatten wir den ganzen Tag einmal Sonnenschein, Regen Schneeregen und sehr windig
In den Bergen viel Schnee, die Obstplantagen sind zugedeckt, wegen des Frostes.

In der Nähe vom Museum von Sibari fanden wir einen schönen Schlafplatz, bei Temperatur von 9,2 Grad, etwas windig, aber das Wetter schön.
Am Nächsten Morgen mußten wir über 600m hinauf über die Berge und hatten natürlich
noch immer Schnee auf und neben der Autobahn

Erste Blick auf die Insel Sizilien, zur Hafenstadt Messina.
Von Reggio Calabriien geht es mit der Fähre nach Messina.
Franz freut sich schon, dass er endlich auf der Fähre ist. Stadt Durchfahrt in Messina. So leer wie es hier aussieht ist es selten, normalerweise ist ales voller Autos.
Dann auf die Autobahn bis Taormina und wieder zu unserem bekannten Campingplatz nach San Marco den Camping Almoetia.
Campinplatz mit Obstgarten, wo man sich selbst bedienen darf.------------ Abendspaziergang Richtung Strand.
Eine alte Kirche, wo die hintere Seite offen ist, aber einen Altar im inneren vorhanden ist.
Am Abend noch Gewitterstimmung über Taormina---------------------------Ätna hat einen Hut, so wird das Wetter gut.
Der Senior des Campingplatzes, schenkt mir jedes Jahr etwas aus seinem Obst- und Gemüsegarten.

Das ist ein Pracht Karfiol (Blumenkohl).
Da das Wetter heute so gut aussieht, wollen wir mit einem Mietauto hinauf auf den Ätna.
Doch umso höher wir den Ätna hinauf fuhren, umso schlechter wurde die Sicht und
die Auffahrt war im Schnee, die Straße war sehr glatt. Am Parkplatz empfing uns keine Sonne, sondern nur Nebel und schlecht Sicht.
Leider auch vom Ätna nichts zu sehen. Es war nur sehr kalt.

Ein einziger Italiener nützte den Stellplatz für Wohnmobile.
Wer den heißesten Stellplatz für seine private Bettgeschichten nutzen möchte, der kann die Parkzone auf 1.923 Meter belegen.
Bei der Talfahrt zeigte sich wieder die Sonne.

Die Straßen sind meist eng, jedoch für einen PKW kein Problem.
Heute, am 17. Feber wollen wir uns Taormina ansehen. Zuerst den Strand

entlang der Strandpromenade von Naxos.
Nun geht es hinauf zur Altstadt von Taormina.

Das alte Stadttor, Porta Messina
Der kleine Ort Castelmola auf dem Gipfel des Monte Tauro bietet neben einigen historischen Bauten Ausblick auf Taormina und den Ätna.
Hier sind wir noch auf Suche nach einem Parkplatz.------------------------------------------Blick zum antiken Theater

Der PKW steht in der Tiefgarage. Bis zum alten Stadtttor fuhren wir mit dem kostenlosen Citiybus.
Souveniergeschäfte links und rechts.----------------------------------Aufstieg zum antiken Theater von Taormina.
Vor und im antiken Theater, im Hintergrund der Ätna

Blick hinunter zum Meer.-------------------------und zum Ätna
zurück durch die Altstadt.
Am Strand auf der Suche nach Stellplätzen.


Die Friedhöfe sind alle aus Marmorgestein, für arm und reich mit vielen hl. Bildern.----------------------Das Pferd geschmückt für den Faschingsumzug.
Unser Weg führt uns weiter in den Süden. Noch ein Blick auf den Ätna.
Syrakus wollten wir uns ansehen. Zur Mittagszeit ließ man uns nicht hinein.
So konnten wir alles nur von aussen ansehen.

Das Ohr des Dionysos, nur aus der Ferne. --------------------Das war unser einziger Parkplatz den wir fanden, denn es war alles noch verschlossen.
So fuhren wir weiter bis zum Hafen von Marzamemi
N 36.73161° E 15.12020°
Stimmung nach einem Gewitter, alles war pitschnass
Dafür ein herrlicher Morgen.


Morgenspaziergang am Hafen von Marzamemi.

Das Schloß Castello Tafuri, dass 1933 erbaut wurde.
Das wäre der südöstlichter Punkt Siziliens, aber wir fanden keine Straße, die uns dort hinführte, alles nur Baustellen.

Dann zum Hafen von Roda di Portopalo. Hier standen 3 bunte Schiffe hintereinander.
Wäre ein schöner Stellplatz. N 36.66978° E 15.12647°
Es wurden neue Straßen angelegt und Siedlungen gebaut. So mußten wir einige unangenehme Umleitungen in Kauf nehmen.

Viele Gewächshäusern neben der Straße------------------------am Strand entlang neben Palmen

bis wir zum ACSI Campingplatz nach Punta Braccetto kamen, der im Winter aber nur 15.- Euro kostete
N 36.81709° E 14.46729°
Nächsten Tag ging die Fahrt schon weiter, denn unsere Freunde wollten doch was von Sizilien sehen.
Über Gela, Licata nach Agrigent.
Zwischen dem 1. und 2. Sonntag im Februar findet jedes Jahr das Mandelblütenfest Sagra del Mandorlo statt.
Das Mandelblütenfest entstand 1934 in Naro nach der Idee des Grafen Alfonso Gaetani, um die prachtvolle Blüte zu feiern.
Im Jahr 1937 wurde das Fest nach Agrigent in das Tal der Tempel (Valle dei Templi) verlegt und gilt heute als kulturelles Jahresereignis.

Vom Parkplatz aus nahmen wir uns ein Citymobil, dass uns auf die andere Seite zu den Archäologische Stätten von Agrigent bringt.
Beim Hintereingang wurden wir vom Mobil abgesetzt und machten uns auf dem Weg zu den Tempeln.
In der Sonne ein wenig ausruhen, mit Blick zum Heraklestempel
Auch ich entdeckte Mandelblüten.
Blick zurück zum Heraklestempel. -----------Der Weg zum dorischen Tempel
Wir wanderten an den Gräbern und Tempelruinen vor den Toren Agrigents vorbei.
Dorischer Tempel in Agrigent
Bei der Ausgrabungstätte lagen über 8 m hohe Figuren von Giganten, die sogenannten Telamone.

Herakles???? >>> nein doch nicht " Perseus"
Eine typische sizilianische Brücke über einen Talübergang.....................................Stellplatz in Marina_Siculiana
N 37.33745° E 13.38845°

Simon Petrus, Schutzpatron der Fischer und Schiffer
Am nächsten Morgen fuhren wir von unserem Stellplatz zur nächsten Ausgrabung nach Selinunte

Für diese Tempel, die sehr weitläufig verteilt liegen haben wir uns wieder ein Elektromobil gemietet.

Die Sonne hat uns dabei geholfen alles anzusehen.

Sogar für Hochzeitsfotos müssen die Tempeln herhalten.

Sobald wir alles angesehen hatten, holte uns das Mobil ab und wir wurden zum nächsten Tempel gebracht.

Das viele anschauen, macht müde, etwas ausruhen schadet nichts.

Zu den vielen Tempeln, wie, Athena-, Apollo-, Heratempel mußten wir fahren, sonst wären wir erschöpft zusammen gebrochen.
Das Gebiet von Selilunte ist sehr weitläufig.


Dann gings wieder zu unserem Stellplatz in Marina Siculiana.
Das erste mal, dass wir kurzärmelig in der Sonne sitzen dürfen. Der Frühling bringt uns warme Sonnestrahlen, der Wind ist aber kühl
Ein Ruhetag ist angeordnet, so werden einige Spaziergänge am Strand durchgeführt.
Vom nahen Berg, den wir bestiegen, hinunter zu unseren Womos.
Wir müssen wieder ein Stück zurück fahren,
So sehen wir nochmals den Tempel von Agrigent, und die herrliche Pinienalle.

Weiters wollen wir zum Stellplatz Marina di Palma, der am südlichen Ende von Palma liegt.
N 37.17218° E 13.71689°
Hier gibt es absolut keine Entsorgung, der Strandspaziergang endete in nichts.

Das eigenartige Gebäude in Mitten an der Straße, wissen wir nicht was es ist.
Den Campingplatz in Punta Braccetto besuchten wir nochmals und machten einen Spaziergang zur nahegelegenen Burgruine.

Der Campinplatz war gut besucht, er hat das ganze Jahr geöffnet.
Unsere Freunde Sonja & Franz wollten schon nach hause fahren.
So trennten wir uns und wir fuhren alleine weiter über
Enna, Leonforte, Agira, Catennanov, dann Autobahn bis Catania, Giarre, Via Lungomare, Risposto.
Wir wollten weiter ins Land hineinfahren, aber in die Städte zufahren, ist leider wegen der Größe des Womo´s nicht moglich,
so fuhren wir vorbei an alten Ruinen und riesigen Kakteenfeldern
durch enge Orte mit viel Verkehr

Am Berg vor uns ist der Ort Enna, auf fast 1000 Höhenmeter. Es gibt viele Parkplätze auch einige Stellplätze
Vor 2 Jahren besuchten wir diese Stadt, mit den vielen Souvernierläden.
Hier ein MD Diskont Geschäft, ist in der Nähe von Leonforte, wo man an der südlichen Seite des Gebäudes Wasser hat und viele Müllcontainer.
Ein herrlicher Schlafplatz an einer Anhöhe. N 37.62739° E 14.39715°
Und immer wieder ein schöner Blick auf den rauchenden Ätna. Die Städte liegen alle am Berg oder an den Bergeshängen.
Die Ortsdurchfahrt durch Agira

Schöne Blicke auf den Ätna, unsere Straße führt uns weiter.

Auf der Straße zum Strand.
Stellplatz in Riposto N 37.72044° E 15.21434° kostenlos mit V&E ohne Strom

Ein herrlicher Sonnenaufgang.
Ab heute gehts auch in Richtung Heimat, also Richtung Norden
Die Fähre bringt uns wieder ans Festland und wir fuhren quer durch Kalabrien bis nach
Sibari, wo wir wieder an dem Strand bei den Fischern stehen.

Sowas passiert halt immer wieder.
Die Fahrt ging weiter nach Taronto, teilweise Autobahn, oder aber auch kleine enge Gassen, Palagiano, Martina.
Ich wollte unbedingt zu den Trullis, hier lag noch der Schnee, wenn nicht die Sonne schien, war es kalt.

Einige Trullis sind wunderschön umgebaut als Wohnungen bez. Häuser

Durch Martina das liegt in Apulien war die Ortsdurchfahrt wieder einmal sehr eng.

Diesen ACSI Campingplatz suchten wir uns aus, um diese Jahreszeit sind nicht viele geöffnet, 2 Tage blieben wir.

So ruhig ist die Pooloberfläche aber nur im Winter.
Ein riesiger Platz, mit vielen Dauercampern.
Vor dieser Residenz wurden vor vielen Jahren Steine geschnitten.

Dieses Castello wurde unter spanischen Habsburgern errichtet, sollte gegen die Türken schützen.
Sonntag, den 1. März war Fischmarkt der Großteil waren Muscheln.

Seeigeln, mit Schere öffnen, mit Löffel auslösen, salzen und essen.
Von Lamanda, Monopoli, Bari, Pescara, Pineto bis Roseto degli Abruzzi

Unser heutiger Schlafplatz, bez. Parkplatz neben dem Meer in Roseto_degli_Abruzzi
N 42.66921° E 14.02380°
Da es uns jetzt etwas schneller heimwärts trieb ging es über die Autobahn, Portgruaro, Rimini, Bologna (an dieser Raststätte gibt es eine V+E)
bis nach Spilimbergo, wo wir abends erschöpft ankamen und uns schnell niederlegten.
Am Mittwoch, den 4. März hatten wir den "Endspurt", durch das Kanaltal, Grenze Thörl Maglan, Villach, über die Pack , hat uns der Schnee wieder eingeholt, dann
Wechsel, Wr. Neustadt. Gegen 16:30 haben wir unser Zuhause erreicht.
Wir sind bei dieser Reise 5030 km gefahren.