Toskana 2011

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Frühlingsfahrt nach Italien vom 17. - 27. März 2011


Am 17. März
ging es diesesmal los. Unser erstes Ziel war ein Thermalbad in Ungarn.
Hier stehen wir im Garten des Bades, bei einem Nebeneingang vom Thermalbad Celldömölk kostenlos, denn Strom brauchen wir keinen.
Gehen mit unserem Badegewand und Bademantel zum Haupteingang des Bades. Nach 1 Stunde hatten wir genug und gingen schlafen.

18. März
Nach ruhiger Nacht, starteten wir unser Mobil und fuhren nach Papa.
In einer Werkstatt sind wir zu einem Service angemeldet.

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Wir kamen gleich an die Reihe und waren nach 3 Stunden fertig.

Gegen Mittag beginnt dann eigentlich unsere Fahrt in Richtung Italien.
Über Sombathely- Körmend- Heiligenkreuz- Poppendorf- Feldbach- Paldau- Puch immer SW- Leibnitz nach Gamlitz

Hier stehen wir an unseren bekannten Platz hinter der Kirche.
Wie immer alleine, ein super Platz, hinter dem Bach sind schon die Weinberge.

19. März
Die Nacht war etwas kühl, Schnee lag noch am Rand des Baches.

Die Fahrt ging über den Radlpass- nach Slowenien, Dravograd- Bleiburg- Ferlach- Finkenstein-
Arnoldstein, nach Italien-

Tarvis- Pontebba-Gemona bis Spilimbergo-
Die Tour hatte uns anfangs einige Regentropfen gebracht, dann wurde es immer schöner, bis zum Sonnenschein.
Der Stellplatz war gut besucht. In der Nacht auf Sonntag etwas laut, die Jugendlichen haben sich gut unterhalten.

20. März:
Von Spilimbergo gings weiter nach dem SW über Pardenone- Montebelluno- Padua- Rovigo. bis zu einem uns bekannten Stellplatz in Gaiba mit V+E.
Es hat sich seit dem vorigem Jahr nicht verändert, liegt in einer Siedlung am Rande des Ortes.

Da es zum Schlafen zu früh war fuhren wir weiter über Bondenone- Finale bis Bomporto.

N 44. 7307962° E 11. 0395555°


Hier ist ein riesigers Sportzentrum mit Hallenbad, ein Teich zum Fischen.
Ein großer Parkplatz, der als Stellplatz ausgewiesen ist, mit V+E und Wasser, kein Strom, aber alles kostenlos.
Wichtig, zur Orientierung, am Anfang des Platzes steht ein Schornstein, dann kann man den Platz nicht verfehlen. Nicht auf das GPS verlassen.

21. März
Abfahrt von Bomporto- über San Giovanni in Persiceto- dann Autobahn bis Florenz, viele km gefahren, zahlten dafür 7,80 Euro.

Hier stehen wir auf den berühmten Campingplatz Michelangelo. Sollte einen Blick zur Stadt haben, so wie hier,aber da sind die Bäume zu hoch gewachsen und man sieht nichts.

Der Straßenlärm ist bei Tag und in der Nacht von unten laut zu hören. Es soll ein 4 Sterne Campingplatz sein, von uns gibts aber nur zwei Sterne..

N 43° 45. 729` E 11° 16. 062`.

Eine Nacht für 2 Personen incl. Strom V+E 31,50 Euro.

Ich machte zuerst einen Spaziergang zu einer in der Nähe liegende Aussichtsplattform, den Piazzale Michelangelo, mit Blick zur Stadt hinunter.

22. März
Nach dem Frühstück ging ich los. Zu Fuß hinunter zur Stadt Florenz., das ist die Hauptstadt von der Toskana.

Florenz entlang des Arno

entlang der vielen Paläste

bis zur berühmten Brücke, Ponte Vecchio. Auf der Brücke wird nur teurer Schmuck angeboten.

hier gehe ich zum Palazzo Vecchio

Neptunbrunnen.--------------------------------------------------------------hier in den Gebäuden ist die bedeutendste Gemäldesammlungen der Welt.

Die Kathedrale, die man besichtigen könnte, hier hätte ich mich hinter einer langen Menschenschlange anstellen müssen.
So ging ich zurück wieder entlang des Flusses und in Serpentinen wieder zu der Aussichtsplattform und zum Campingplatz hinunter.
Hartmut kann nur mehr sehr schwer gehen. Aber zu einem Arzt will er nicht. Giuli (Gisela würde uns übersetzen, will er nicht, und meint wir warten noch zu.)


So fuhren wir in der Toskana weiter bis zu einem berühmten Weinort in der Toskana nach Greve_in_Chianti

Hier ist ein offizieller Stellplatz mit Entsorgung, Wasser soll auch da sein haben wir aber nicht gefunden.
Nachmittags ging ich noch um ein Brot in die Stadt hinein.

N 43° 35. 443`E 11° 18.816`
Hinter dem Stellplatz ist noch ein Hallenbad- im Sommer auch ein Freibad.

23. März
Hartmut erzählte, dass er in der Nacht starke Schmerzen hatte und überlegte zurück nach Villach zu fahren.
Er meinte aber dann, wir warten noch zuerst weiter nach dem Süden.

Vielleicht würde ihm ein Bad helfen, die warme Therme in Petriolo, leider war für unser Womo kein Platz, so konnten wir nur ein Foto von oben machen.

Mit schweren Herzen mußten wir weiter fahren.
Wir fuhren weiter bis Roccastrada. Hier schliefen wir schon im vorigen Jahr, es ist ein ruhiger schöner Platz neben dem Friedhof.

N 43° 00.962` E 11° 10.480`
Mit Gisela geskypt, sie gab uns einen Rat, bei Hartmut`s starken Schmerzen hilft vielleicht ein Rheumapflaster.

Der Ort Roccastrada liegt oberhalb vom Friedhof. Der Weg hinauf zur Stadt war so steil, dass ich meine Wanderstöcken mitnahm.


Die Altstadt ist klein. Bis zum Aussichtsturm gehts noch steil hinauf, aber der Ausblick hat sich gelohnt..

24. März
Nach ruhiger Nacht neben den Friedhof fuhren weiter nach dem Norden bis San Galgano

Abbazia_San_Galgano

Eine typische Zufahrt auf toskanischer Art, die Zypressenalle. Zuerst zum Kloster von Montesiepi.

Die San Galgano Abtei und die Einsiedelei von Montesiepi befinden sich inmitten des Val di Merse, einer Region zwischen den Städten Chiusdino und Monticiano.

In diesem eingerahmten Gestell, ist unter Glas ein Stein,wo ein Schwert im Stein und die Hände des bösen Mannes sind.

Der Heilige Galgano ist in der Kirche begraben. Die Kirche wurde im 18. Jahrhundert entweiht und der Gemeinde übergeben.

Weiter gehts zu Fuß zur Ruine von San_Galgano, das Kloster von Montesiepi, das bereits seit über 400 Jahren ohne Dach so erhalten ist.

Zu besichtigen ist die dachlose, gotische Kathedrale.

Seitenschiff-----------------------------------------------Blick gegen den Chor von innen

Kapellensaal von San Galgano

Blick zum Kreuzgang------------------------------------Blick gegen den Chor von außen

Da ich so früh mit der Besichtigung fertig war, wollte ich mir Massa_Marittima ansehen.

Die Fahrt ging über sehr eine kurvenreiche Strecke in Richtung Südwesten

Der angegebene Stellplatz war uns zu laut, also machte ich einen Spaziergang durch die Stadt und entdeckte dabei viele schöne Dinge,

unter anderem Zyklamen an einem Fenster und unserem heutigen Stellplatz, der ganz oberhalb der Stadt liegt, mit herrlichem Ausblick in das umliegende Land.

Da ich die Altstadt besichtigen wollte, mußte ich ganz steil bergab gehen.

Hier durften sogar die Kleinstfahrzeuge nicht fahren................................bei dieser schmalen Durchfahrt dürfen einige Fahrzeuge parken.

ein Teil einer Aussenmauer, die Türme- Torre, dürfte man ab Ostern wieder besteigen.

durch diese enge Straße geht es hinunter zur Piazza

Die Kathedrale mit Glockenturm, Massa Marittima, es liegt auf einem Hügel über der Ebene der Maremma.

Das mittelalterliche Städtchen gliedert sich in die historische Unterstadt sowie an die Oberstadt.

Das malerische Zentrum der Citta Vecchia ist die Piazza Garibaldi, an dessen unteren Ende die Kathedrale zu Massa Marittima thront.

Piazza Garibaldi mit Palazzo Comunale, der Domplatz................................................Ein Toskaner, der sich an den Stiegen, der Kathedrale etwas ausruht.

Die Stadt muß sehr groß gewesen sein, denn, wo man auch geht und hinschaut, die Stadtmauer ist immer zu sehen. Das ist heute unser Schlafplatz. Eine Aussichtsterrasse mit herrlichem Fernblick.

N 43.05200° E 10. 89518°

25. März
Hartmut hat Schmerzen, nimmt Tabletten, aber es hilft ihm immer nur kurz. Umdrehen will er noch immer nicht.

Die Nacht war sehr ruhig, keiner der Italiener beachtete uns.

Das Wetter ist weiterhin schön, ich machte vor der Abfahrt einen schönen Morgenspaziergang entlang der Stadtmauer.

Wir fuhren von Massa Marittima zuerst nach SW und dann leicht NW bis Campiglia Mattima. Eine alte etruskische Stadt

Am Stadtrand gibt es einen offiziellen Stellplatz, etwas schräg, mit V+E, wo Hartmut auf mich wartete.

Diesmal liegt die Altstadt weit oben. die schmalen Gässchen ging ich keuchend bis zur

Ruine der Höhenburg von Campiglia


Ganz oben sind nur Fragmente der alten Burg von Camiglia, die hergerichtet wurde für die Touristen


Als ich wieder beim Womo war, sagte Hartmut, jetzt gehts gar nicht mehr, kehren wir um, meine Schmerzen werden immer Ärger.

Also rauf auf die Autobahn immer Richtung Norden, nach Pisa, nach Osten bis Lucca. Dann von der Autobahn ab.

ei

Einige Bilder noch von der Toskana.

Weiter die Straße nach dem Norden über den Pass von Abetone,

da kamen wir bis auf 1400m. Es lag noch viel Schnee.


Alle Lifte waren in Betrieb, ist ein richtiger Winter- Frühlinsportort.
Dann noch 100 km bis zu unserem heutigem Stellplatz nach Bomporto, wo wir schon vor einer Woche schliefen.

Auch auf der anderen Seite des Passes ging es teilweise teilweise steil bergab, über Lama Mocogno- Pavulla- Modena, nach Bomporto.

26. März
Da der Schlafplatz von Freitag auf Samstag war, war es auch in der Nacht nicht ganz ruhig. Es fuhren immer wieder PKW an uns vorbei.
In der Früh nochmals V+E und es ging weiter immer nördlicher in Richtung der Heimat zu .

Unser Wegweiser, kurz vor Padua...............................................................In dieser Stadt gibt es die Abano Terme mit Renaissance-Klosterkirche und Kreuzgang.

Der Name der Hügelkette ist vom halb-mythischen Volk der Euganeer entlehnt, die das Gebiet vor den Venetern bewohnt haben sollen.

Bekannt ist das Gebiet heute vor allem wegen seiner geothermischen Aktivitäten, die Abano Terme, Montegrotto Terme und Galzignano Terme zu bedeutsamen Kurorten machen.

Finale Emilia, Bondeno, Ferrara, Rovigo, Padua, Castelfranco,Treviso, Oderzo,Pordenone, Valvasone.

Diesen Wohnmobilstellplatz erreichten wir nur sehr schwierig, denn unsere GPS Tante, hat wieder einmal gezeigt, was sie mit uns machen kann.

Ein ganz neuer Stellplatz mit V+E mit einzufahrenden Rille zum entsorgen, Wasser- Brauch und Trinkwasser und Strom alles umsonst.
N 45.99811° E 12.86059°.

Spät am Abend kam noch ein 2. Womo. Sonst passen 8 Mobile hin, aber daneben ist noch ein Parkplatz und ein Kinderspielplatz.

Zum Ortskern sind es ca 10 Minuten zu Fuß.
Der Stellplatz ist ca. 15 km südlich von Spilimbergo entfernt. Wenn der Platz weiterhin so bleibt, dann ist er sicher leiser, als der in Spilimbergo.

27. März
Heute morgen, sagte Hartmut, ich will schnellstens nach hause. Er hat so starke Schmerzen am Bein.

In dieser Stadt, sowie in vielen Städten, war 1976 ein starkes Erdbeben, man sieht noch einige Reste davon.

Wir fuhren wir über Spilimbergo - Osoppo- Veneto- bis Tarvis auf der Straße.

Das ist ein Wegweiser in Tarvis.

Ab da Autobahn- Villach- Klagenfurt- Griffen Hartmut 1 1/2 Stunde Pause, dann sagte er es geht ihm besser. Graz- Bad Waltersdorf- nachher wieder Pause -
Ankunft um Perchtoldsdorf, bei 144 773km, um 17:30 Uhr

1 Liter Diesel Treibstoff kostete zwischen 1, 369 und 1,489 Euro

in den 10 Tagen sind wir 2514 km gefahren

und haben 238 L Diesel verbraucht.

Wir hatten diese 10 Tage wunderschönes Wetter, anfangs etwas kühl und dann frühlingshaftes Wetter.

 

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